SUP

Nach den Sommerferien fanden sich dreizehn abenteuerlustige Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 7 am Vechtesee ein, um in den nächsten Wochen ein ganz besonderes Bewegungserlebnis auf dem Wasser zu machen, nämlich mit einem Stand-up-Paddleboard die Gewässer der Stadt Nordhorn zu erkunden und möglichst wenig ins Wasser zu fallen – wobei die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann aber doch ganz freiwillig ein Bad nahmen. Bei dem warmen und sonnigen Wetter der ersten Schulwochen auch recht angenehm.

Unsere SUPer stellten sich sofort sehr geschickt an und beherrschten schon nach kurzer Zeit ihr Board. Deshalb konnten wir auch sehr schnell größere Touren um die Nordhorner Innenstadt machen. Eine besondere Herausforderung war immer die Unterquerung der St.-Augustinus-Brücke, bei der man sich auf dem Board sehr klein machen musste, um nicht mit dem Kopf hängen zu bleiben. Auch dies gelang allen vorbildlich, sodass Kopfschmerzen ausblieben. Die übrigen Gefahrenstellen der beiden Innenstadtwehre meisterten die SUPer ebenfalls bravourös. Viele SUPer empfanden die Fischtreppe am Ölmühlenwehr als verlockendes Abenteuer, um dort einmal mit dem Board herunterzufahren, was aber nach gutem Zureden verhindert werden konnte.

Aufgrund der leistungsstarken Gruppe konnten auch technische Tricks und Techniken vermittelt werden. Besonders beliebt war der sogenannte „Pivotturn“ oder auch „Kickturn“, bei dem der Sportler oder die Sportlerin am Ende des Boards steht, sodass die Boardspitze („nose“) aus dem Wasser kommt. Dadurch lässt sich das Board auf der Stelle drehen.

Der krönende und fast schon traditionelle Abschluss der SUP-AG stellt das gemeinsame Eisessen in der Eisdiele am Schweinemarkt dar. Die SUP-Boards werden dann am Ufer festgemacht und alle Schülerinnen und Schüler gehen in ihrer Schwimmmontur zur Eisdiele – ein sehr beeindruckendes Bild.

Thomas Krallmann

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Vor zwei Wochen wurde uns als Klasse 8 gesagt, dass ein Schauspieler, Vorleser und Stimmcoach namens Rainer Rudloff eine Vorlesung in der Aula geben werde. Woran denkt ihr, wenn ihr das Wort Vorlesung hört? Also wir dachten zumindest, dass das ein langweiliger Vortrag über Themen wird, die uns sowieso nicht interessieren.

Das war es allerdings ganz und gar nicht. Zunächst mussten wir zwar erst einmal warten, bis die Klasse vor uns fertig war, aber als Herr Rudloff dann anfing zu lesen, war die Wartezeit schon wieder vergessen. Rainer Rudloff las als Erstes aus Tschick von Wolfgang Herrndorf. In dem Jugendroman geht es um zwei Vierzehnjährige, die von ihren Eltern vernachlässigt werden und zusammen mit einem gestohlenen Lada in die „Walachei“ fahren wollen. Besonders gut hat mir gefallen, wie der Vortragende Tschicks russischen Akzent nachgemacht, die Geschichte lebendig gestaltet und einzelne Personen verkörpert hat. Nach der 45-minütigen Vorlesung aus Tschick gab uns Rainer Rudloff noch ein paar Hintergrundinformationen über den Autor Wolfgang Herrndorf. Wusstet ihr, dass er für den ersten Teil des Romans fast sechs Jahre gebraucht hat, dann an Krebs erkrankte und beschloss, den letzten Teil innerhalb von knapp einem halben Jahr zu schreiben?

Auf Tschick folgte eine kurze Vorstellung des Buches Die Letzten ihrer Art von Douglas Adams und Mark Carwardine, welche der Schauspieler ebenfalls eindrucksvoll gestaltete. In diesem Roman geht es vor allem darum, dass ein Forscher Töne von sehr seltenen Delfinen in China aufnehmen möchte.

Mir persönlich hat der Vortrag des ersten Buches am besten gefallen, was aber vielleicht auch daran liegt, dass für die Vorstellung von Die Letzten ihrer Art am Ende zu wenig Zeit war. Insgesamt hat uns allen – den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrerinnen und Lehrern – der Vortrag gut gefallen.

Zum Schluss möchte ich mich noch einmal bei Rainer Rudloff persönlich bedanken und natürlich beim Förderkreis des Gymnasiums Nordhorn, der die Kosten der Veranstaltung übernommen hat.

Johanna Vischer (Klasse 8D)

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Als ich das erste Mal von der Veranstaltung hörte, wusste ich nicht, was ich davon halten sollte. Ich meine, einem wird gesagt, dass jemand einem etwas vorliest, und da denkt man dann ja erstmal, dass man dreizehn ist und seit acht Jahren zur Schule geht. Mir muss also niemand mehr vorlesen ...

Da lag ich natürlich falsch. Es war großartig, wie der Schauspieler, Rezitator und Stimmcoach uns aus den Romanen Tschick von Wolfgang Herrndorf und Die Letzten ihrer Art von Douglas Adams und Mark Carwardine vorgelesen hat. Wobei der erste mein Favorit war. Er handelt davon, dass sich der 14-jährige Maik und sein gleichaltriger, leicht eigenartiger Freund Tschick in die Walachei durchschlagen und dabei verschiedenste Leute kennenlernen.

Es hat echt Spaß gemacht, Rainer Rudloff zuzuhören, wie er quasi die Bücher zum Leben erweckte und man sich dadurch die Figuren noch viel besser vorstellen konnte. Meiner Meinung nach lohnt es sich komplett, ihn mal in einer seiner Veranstaltungen zu besuchen.

Und ich danke dem Förderkreis unserer Schule sehr dafür, dass er es möglich gemacht hat, dass er zu uns in die Aula kommen konnte.

Luka Pasternak (Klasse 8D)

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Am Gymnasium Nordhorn fand vom 27.09. bis zum 30.09.2021 ein Sportfest statt. Von der fünften bis zur achten Klasse waren alle Jahrgangsstufen vertreten.
Jeden Tag bekam eine Stufe die Chance, sich mit ihren Parallelklassen sportlich zu messen, unter anderem im Völkerball, Fußball und einer abschließenden Pendelstaffel. Das Ganze wurde vor allem von Sportlehrerinnen und Sportlehrern geleitet, doch auch die „normalen“ Lehrerinnen und Lehrer waren mit dabei.

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Wir in Jahrgangsstufe 6 waren am Montag auf unserem neuen Sportplatz in Frentins Kuhle in den drei oben genannten Kategorien am Start. Den größten Spaß hatten die meisten beim Fußball, so ist zum Beispiel eine Freundin beim Fußball voll ausgerutscht, als sie einen Ball abwehren wollte. Wir mussten so lachen, aber ihr Abwehrversuch hat funktioniert, denn der Ball ging nicht ins Tor und am Ende haben wir das Spiel sogar gewonnen! Toller Einsatz! 

So hatte jede Klasse zumindest (meistens) ein Erfolgserlebnis.
Es gab auch Klassen, die im Fußball echt nicht so gut waren, aber dafür im Sprinten oder beim Völkerball tolle Leistungen erbrachten!

Die Pendelstaffel war der krönende Abschluss des Tages.
Aus jeder Klasse traten fünf Jungen und fünf Mädchen an, welche einen Staffelstab möglichst schnell von einer Seite zur anderen bringen mussten.

Am Ende wurden die Punkte zusammengezählt und abschließend der Sieger ernannt. Unsere Klasse (6D) wurde leider nur Zweiter, die 6B hat gewonnen. Herzlichen Glückwunsch, aber wir alle hatten einen großartigen Tag auf dem Sportplatz, mit einer fantastischen Stimmung.

 

Joana (Klasse 6D)

Am Donnerstag, den 30.09.2021 und Freitag, den 01.10.2021 haben zum ersten Mal alle Schülerinnen und Schüler den neuen Schülersprecher gewählt. Gratulation an den Gewinner Amir Kahn Said.

Wir freuen uns auf ein ereignisreiches und spannendes Jahr, in dem die SV endlich wieder zusammen arbeiten darf.

2021 Ergebnis gesamt

2021 Ergebnis nach Jahrgängen

Für die SV
Franziska Mogge

Eine hohe Wahlbeteiligung von 95,7 % führte zu einem denkbar knappen Wahlergebnis bei den Juniorwahlen am Gymnasium Nordhorn. Alle Schüler:innen ab Klasse 8 waren aufgerufen, ihr Votum für die Parteien und Kandidat:innen zur Bundestagswahl 2021 abzugeben. Über eine Woche lang sorgte der Wahlvorstand (die SV unserer Schule) für eine reibungslose und sorgfältige Durchführung der Wahl.

Am Ende gab es mehrere Sieger:innen:

Das Direktmandat über die Erststimme sicherte sich Dr. Daniela de Ridder von der SPD, die nur drei Stimmen mehr erhielt als ihr Kontrahent Jens Beeck von der FDP. Noch einmal ein Beweis dafür, dass jede Stimme bei der Wahl wichtig ist.

Erststimme

Bei der Auszählung der Zweitstimmen konnte sich jedoch die FDP gegenüber der SPD und den Grünen knapp durchsetzen, auch hier bestimmten nur wenige Stimmen die Reihenfolge (FDP: 157 Stimmen [23,5 %], SPD: 152 Stimmen [22,7 %], Grüne 145 Stimmen [21,7 %]). Ein Hinweis auf eine zukünftige Ampelkoalition ;)?
Neben den genannten drei Parteien schafften es außerdem die CDU (9,5 %) und die Linke (7,2%), mehr als 5 % der Stimmenanteile für sich zu verbuchen.

Zweitstimme

Ein großer Dank für die tolle Organisation geht an die SV. So hatten die Schüler:innen unserer Schule das Gefühl, etwas Wichtiges für unsere Demokratie zu leisten, auch wenn ihre Stimme noch kein Gewicht bei der Entstehung des neuen Bundestages hat.

„Demokratie sollte man nicht lehren, sondern praktizieren.“
Jörg Sommer, Sozialwissenschaftler und Direktor des Berlin Institut für Partizipation

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Für die SV
Cem Pala